DIE WAHRHEIT

Deutschland geht es wunderbar- betrachtet man die wirtschaftliche Situation wie beispielweise die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes oder die Arbeitslosenquote. Wem haben wir diesen Erfolg zu verdanken? Ihnen.

Wie geht es Ihnen als Individuum?

Die Gemütslage der deutschen Bürger stellt sich nicht ganz so rosig dar. Die individuell empfundene Überschreitung der eigenen Belastungsgrenze und der stetig wachsende Leistungsdruck führen immer häufiger zu psychischen- oder psychosomatischen Beschwerden. Dabei sind die Ursachen so vielfältig wie deren Auswirkungen. Man spricht hier auch von dem individuellen Vulnerabilitätsmodell: jeder Mensch verfügt über unterschiedliche Bewältigungsstrategien und reagiert anders auf äußere Einflüsse. So kann ein verpasster Bus oder eine unpünktliche Verabredung bei dem einen bereits zu unangenehm empfundener Anspannung mit körperlichen Symptomen wie erhöhtem Puls oder Nackenverspannungen führen wohingegen eine andere Person das Lampenfieber bei einer Präsentation vor einem großen Publikum regelreicht als Antriebsmotor braucht.

 

WECKRUF

In Deutschland sind jedes Jahr etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Mit ca. 37,7 % sind psychische Erkrankungen der häufigste Grund für eine Frühberentung.

GRUND ZUM HANDELN

Die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit waren nach Erkrankungen des Muskel-Skelett-Sytems in den Jahren 2016 und 2017 mit ca. 16 % psychische Störungen.

WORAUF WARTEN?

Präsentismus liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer trotz Krankheit zur Arbeit kommt. Durch Absentismus & Präsentismus wurde z. B. bei Unilever ein Produktivitätsverlust von 21 Tagen pro Mitarbeiter und Jahr verzeichnet. Mit Modulen betrieblicher Gesundheitsförderung
lassen sich krankheitsbedinge Kosten reduzieren und die Gesundheit jedes Einzelnen verbessern.

FASZINATION GEHIRN

Wir nehmen pro Sekunde ca. 11 Mio. Bits / Sekunde an Informationen auf. Durch unsere Nervenzellen werden diese blitzschnell verarbeitet. Experten gehen davon aus, dass unser Bewusstsein nur auf ca. 1% dieser Daten Zugriff bekommt. Der Großteil wird unterbewsst verarbeitet, um Energie zu sparen.

 

Verwendete Quellen:
Abb. 1: DGPPN 2019 I Initiative Neue Qualität der Arbeit 2008
Abb. 2: BKK Dachverband 2017 I Statistisches Bundesamt
Abb. 3: Unilever Deutschland Holding AG Auslöser und Abhilfe für Präsentismus
Abb. 4: Gerhard Roth Uni Bremen I Gerd Gigerenzer Max-Planck-Institut

 

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